Geschrieben von Irina Andre-Lang
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Neuigkeiten aus dem Patenschafts-Programm

Januar 2018


Viele PatInnen sind unserer Bitte in der letzten Rundmail gefolgt und haben Yes we care! e.V. großzügig durch zusätzliche Spenden für das Patenschaftprogramm geholfen. Wir danken allen von Herzen für Ihre fortgeführte Unterstützung, ohne das unsere Patenkinder nicht zur Schule gehen könnten!



Inzwischen hat YWC die Ergebnisse des JC-Examens 2017 der Pitseng High School erhalten.

 

Interpretation der JC Ergebnisse 2014 - 2017 an der PHS

Das Junior Certificate Exam (JC) ist eine Prüfung, die am Ende der zehnten Klasse geschrieben wird. SchülerInnen können nur dann mit dem Gymnasium fortfahren, wenn siediese Prüfung bestehen. Die Ergebnisse werden in fünf Bewertungen eingeteilt: 1st Class+, 1st Class, 2nd Class, 3rd Class und durchgefallen. Die Ergebnisse der JC-Examen 2014 bis 2017 sahen folgendermaßen aus:


JC Ergebnisse in Prozenten 

Jahr

2014

2014

2014

2015

2015

2015

2016

2016

2016

2017

2017

2017

 

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

1st Class +

0

0

1.4

0

0

1,9

0

0

1,4

0

0

1,6

1st Class

0

0.8

6.5

5,6

1,23

6,4

26,3

8,5

6,5

2,8

2,6

6,7

2nd Class

41.7

26.6

48.4

?

55,6

48,1

47,4

47,1

49,9

66,7

43,5

48,9

3rd Class

20.8

27.3

12.2

?

18,5

12

5,3

22,9

11,2

8,3

22,6

12.2

Durch-gefallen

37.5

45.3

31.5

11

21

31,5

15,8

21,4

31,1

22,2

31,3

30,5

Bestanden

62,5

54,7

68,5

89

79

68,5

84,2

78,6

68,9

77,8

68,7

69,5

 

Ergebnisse in Zahlen

Jahr

2014

2014

2014

2015

2015

2015

2016

2016

2016

2017

2017

2017

 

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

YWC

PHS

Lesotho

Total

24

128

21677

18

81

21678

19

70

21314

36

115

20913

1st Class +

0

0

306

0

0

418

0

0

288

0

0

344

1st Class

0

1

1412

1

1

1384

5

6

1388

1

3

1398

2nd Class

10

34

10490

6

45

10425

9

33

10641

24

50

10232

3rd Class

5

35

2645

2

15

2603

1

16

2377

3

26

2559

Durch

gefallen

9

58

6824

3

17

6848

3

15

6620

8

36

6380

Bestanden

15

70

14853

15

64

14830

16

55

14694

28

79

14533

 Quelle der Ergebnisse für PHS und Lesotho: Examinations Council of Lesotho

 

Die Ergebnisse der PHS liegen 2017 leider unter dem Landesdurchschnitt! Die Schulleiterin, Mrs. Makabelo Tenane, konnte dafür bisher keine Erklärung geben. Es wäre möglich, dass der sprunghafte Anstieg der Schüler-Anzahl 2017 (von 584 im Jahr 2016 auf 663 in 2017) dazu geführt hat, dass die Qualität des Unterrichts gelitten hat.

 

Nachdem sich 2014 die Durchfallquote an der PHS im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht hatte, wird seit 2015 während der großen Winterferien (im deutschen Sommer) Extra-Unterricht für die SchülerInnen in unserem YWC Patenschafts-Programm angeboten. Alle Yes we care! e.V.-Patenkinder der zehnten Klasse nahmen daran teil. Die Ergebnisse haben sich dadurch verbessert, obwohl sich diese Tendenz jetzt langsam wieder umkehrt.

 

Nachdem sich die Durchfallquote der YWC Patenkinder 2014 von 37,5% auf 11% im Jahr 2015 reduziert hatte, stieg sie 2016 leicht auf 15,8% an und jetzt weiter auf 22,2%. Da die Durchfallquote im gesamten Land Lesotho und in der PHS bei 31% liegt, haben die YWC Patenkinder dennoch wesentlich besser abgeschnitten! Acht Patenkinder müssen jetzt leider das Patenschafts-Programm verlassen, da eine Wiederholung sich in den letzten Jahren als nicht sinnvoll herausgestellt hat.

 

Wenn man die Aufteilung zwischen Jungen und Mädchen auswertet, stellt sich heraus, dass die besonders intensive Betreuung im Jungeninternat deutlich zum schulischen Erfolg der Jungen beiträgt: 87% der Jungen aus unserem Patenschafts-Programm bestanden mit sehr gut oder gut ihr Examen, 13% schafften die Prüfung nicht. Bei den Mädchen aus unserem Programm sah dies anders aus: 71% schafften die Prüfung mit gut oder ausreichend, fast 30% fielen durch das Examen – entsprechend dem Schul- und Landesdurchschnitt.

 

Diese Ergebnisse werden mit der Schulleitung intensiv diskutiert werden und Konsequenzen gezogen. Der Bau des zweiten Jungeninternats macht angesichts der Ergebnisse sehr viel Sinn, die Situation der Mädchen muss neu evaluiert und Lösungen gefunden werden.


 Yes we care! e.V. wird am 7. März 2018 den 11. Hilfstransport nach Pitseng durchführen und plant, an diesem oder dem darauffolgenden Tag die Patenkinder an der Pitseng High School zu besuchen.

  

YWC hat Mitte Dezember 2017 mit dem Bau eines zweiten Internatsgebäudes für die Jungen in unserem Patenschafts-Programm an der PHS begonnen, was verbesserte Bedingungen zum Leben und Lernen für sie bieten wird. Wir freuen uns riesig, dass die Organisation Sternstunden e.V. den Bau dieses zweiten Internats mit 100.000,00 Euro unterstützen wird!

 

 

 

Im südlichen Afrika herrscht seit 2016 eine schreckliche Dürre, die sich natürlich sehr auf die stark von Subsistenzwirtschaft abhängigen Menschen in Lesotho ausgewirkt hat. Fast alle von Yes we care! e.V. zur Verbesserung der Ernährung der Hunderten von SchülerInnen an der PHS angeschafften Farmtiere (Hühner, Kühe, Schweine) hatten geschlachtet werden müssen. Yes we care! e.V. konnte dank zahlreicher Spenden finanzielle Hilfe zur Neuanschaffung von Farmtieren leisten, die aber – von Hunderten von Hühnern abgesehen – noch nicht angeschafft werden konnten, solange ihre Ernährung nicht gesichert werden kann.

 

Nach unserem nächsten Besuch in Pitseng in Kürze wird es erneut Nachrichten geben,

 

bis dahin: Alles Gute für 2018 und vielen Dank!

 

 


Geschrieben von Irina André-Lang
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Hände hoch für HIV-Vermeidung



Einführung

Insgesamt 121 YWC-Patenkinder aus der Pitseng High School besuchten Ende Juni / Anfang Juli 2017 ein Help Lesotho Leadership Camp. Für 55 dieser Schüler war dies ihre erste Erfahrung im Camp. Die restlichen 66 Studenten waren Wiederholungs-Camper, die in der Lage waren, ein tieferes Verständnis der Informationen zu gewinnen, die sie in vorigen Camps gelernt hatten.


Weil die Anzahl der Patenkinder so hoch war, musste Help Lesotho sie in zwei Gruppen aufteilen, um alle unterzubringen. Die Camps wurden direkt nach Schulschluss vor der Winterpause nacheinander gehalten.


Die beiden Camps waren ein großer Erfolg. Die Teilnehmer arbeiteten hart und spielten äußerst engagiert. Sie klärten ungesunde Mythen auf und arbeiteten zusammen an Strategien, ihre Familien, Schulen und Gemeinschaften zu sichereren Orten machen.


 

 

Thema: HIV / AIDS

Das 2017 Camp Thema wurde von der UN International AIDS Day Thema inspiriert, „Hände hoch für HIV-Vermeidung“. Menschen auf der ganzen Welt heben ihre Hände hoch in Solidarität für Einzelpersonen und Organisationen, die Schritte zur Senkung der HIV-Übertragungsrate ergreifen.


Lesotho hat die weltweit zweitgrößte Rate von HIV / AIDS in der Welt. Eine solche hohe Prävalenz ist nicht neu für das Land, das seit den frühen 1990er-Jahren stark von der AIDS-Pandemie betroffen ist, und doch ist die Mehrheit der Bevölkerung in Lesotho immer noch schockierend schlecht über die Krankheit und was sie tun können, um eine Übertragung zu verhindern, informiert. Gute Informationen über HIV / AIDS gibt es nicht immer in den Schulen, weil das Thema nicht in den veralteten Curricula enthalten ist. Viele Eltern sind Opfer der Pandemie geworden und verstorben. Jetzt sind es Großmütter, die selber niemals in die Schule gegangen sind, von denen Kinder und Jugendliche zu diesem Thema informiert werden. Angesichts der intimen Diskussion, die erforderlich ist, um Menschen über HIV / AIDS zu bilden (in Afrika wird HIV fast ausschließlich durch sexuellen Kontakt übertragen), sind viele zu schüchtern, um auf Informationen zuzugreifen, die ihr Leben retten könnten.


Help Lesotho hat sich dazu verpflichtet, genaue, lokal relevante Informationen über HIV / AIDS durch alle seine Programme zu verbreiten. Programm-Moderatoren sind darin geschult, intimes Verhalten in offenen und integrativen Diskussionen zu adressieren. Alle SchülerInnen, die an den 2017 YWC Leadership Camps teilnahmen, wurden mit einer Vielzahl von Themen konfrontiert, die alle mit HIV / AIDS in irgendeiner Weise verbunden waren.


 

Bildung ist eine Schlüsselstrategie zur Prävention von HIV-Übertragung. Menschen, die HIV-negativ sind, müssen wissen, wie man negativ bleibt, und Menschen, die HIV-positiv sind, müssen lernen, wie man positiv leben kann. Lernen über HIV / AIDS bedeutet nicht nur das Verständnis, wie das Virus funktioniert. Es ist wichtig, die sozialen, kulturellen und verhaltensbezogenen Bedingungen zu erkennen, die es dem HIV ermöglichen, zu gedeihen. In Lesotho gibt es zwei kritische Komponenten, die mit der Ausbreitung von HIV verflochten sind:


1. Geschlechter-Ungleichheit: Bis Mädchen und Frauenrechte wahrgenommen und respektiert werden, werden ungesunde Beziehungen und ungute Kräfteverhältnisse, die durch patriarchalische kulturelle Praktiken fortbestehen, die Auswirkungen aller anderen HIV-Reduktions-Interventionen minimieren.


2. Armut: Kinder und Jugendliche, die ohne ein stabiles Stützungssystem aufgewachsen sind und keinen Zugang zu grundlegenden Ressourcen haben, sind besonders anfällig für eine Ansteckung mit HIV durch risikoreiche Situationen, die von Armut angetrieben werden. Besonders Mädchen haben häufig Beziehungen mit älteren Männern oder befinden sich in Situationen, in denen jemand mit Autorität in der Lage ist, sie zu sexueller Aktivität zu manipulieren.

 

Camp-Aktivitäten

 

 

Die SchülerInnen nahmen an interaktiven Diskussionen und Trainingsaktivitäten teil:

• Zielsetzungsstrategien

• Entscheidungsfähigkeit

• Kommunikationsfähigkeit

• Einführung über HIV / AIDS

• HIV Risikoverhalten

• HIV und ich

• HIV-Übertragung

• Diskussionen über Sex

• Einführung in STIs (sexuell übertragbare Erkrankungen)

• Zustimmung zu Sex

• Geschlechterrollen und Erwartungen

• Sexuelle Ausbeutung, Vergewaltigung und geschlechtsspezifische Gewalt

 

Denkwürdige Momente

1. Fragen und Antworten: In den Camps wurden die Teilnehmer ermutigt, anonyme Fragen aufzuschreiben und einzureichen. Sie konnten zu den Informationen Fragen stellen, die sie im Camp kennengelernt haben, oder über irgendwelche Probleme, denen sie zu Hause oder in ihrem Schulleben gegenüberstehen. Jeden Tag versammelten sich alle TeilnehmerInnen mit ModeratorInnen, um Antworten auf alle Fragen zu bekommen, die an diesem Tag gestellt wurden. Die Mehrheit der Fragen hatte mit Sexualität zu tun, was darauf hindeutet, dass die SchülerInnen nicht genügend Informationen von ihren Lehrern und Erziehungsberechtigten erhalten. Die Frage- & Antwort-Box im Camp gab diesen Schülern eine sichere Plattform, um Fragen zu stellen und wichtige Informationen zu erhalten, die ihnen helfen, gesunde sexuelle Entscheidungen zu treffen.


2. GIRL4ce Performance: Help Lesotho hat ein neues Programm namens 'GIRL4ce' (Mädchen-Power) ins Leben gerufen, bei dem junge Erwachsene durch inspirierende Dramen, Lieder und Reden bei anderen Bewusstsein für frühe, kindliche und erzwungene Heirat sowie geschlechtsspezifische Gewalt wecken. Das Programm "Edu-Tainment" (Mischung aus Bildung und Unterhaltung) wird durch den König und die Königin von Lesotho unterstützt. GIRL4ce führte bei beiden YWC Leadership Camps zu viel Applaus und Interesse bei allen TeilnehmerInnen.


 

 

Als Teil der Erfahrung schrieben sie "Commitment Cards" (Karten mit ihren Entscheidungen), um zu beschreiben, was sie tun werden, um geschlechtsspezifische Gewalt in ihren Gemeinschaften zu verhindern.


 

 

3. Sexuelle Zustimmung: Eine der fruchtbarsten Diskussionen hatte mit Zustimmung zu Sex zu tun. Zu Beginn hatten die TeilnehmerInnen eine große Variationsbreite für das, was eine Zustimmung bedeuten kann. Am Ende erkannten die TeilnehmerInnen, dass es nur eine Form von sexueller Zustimmung gibt. Es spielt keine Rolle, ob die Person älter ist oder ein Freund / eine Freundin, jemand mit Autorität oder eine Person, mit der/dem Sex bereits in der Vergangenheit stattgefunden hat - aktive Zustimmung ist für jede sexuelle Interaktion erforderlich. Die Vermittler waren sehr zufrieden, dass die TeilnehmerInnen ein viel tieferes Verständnis bzgl. sexueller Zustimmung bekamen. Hoffentlich werden sich die Teilnehmer in den kommenden Jahren an diese Diskussion erinnern.


 

 

Effekte des Camps

Die Teilnahme am Leadership Camp ist eine besondere Gelegenheit für jedes Patenkind. Sie verbringen fünf Tage damit, sich auf ihr persönliches Wohl zu konzentrieren - ein Luxus, den die meisten von ihnen noch nie hatten. Sie haben die Möglichkeit, Informationen aufzunehmen, die sofort auf ihr Leben anwendbar sind. Sie fangen an, sich ihr Leben in der Zukunft vorzustellen und Fähigkeiten und Strategien aufzubauen, um diese Zukunft so erfolgreich wie möglich zu gestalten.


 

 

 

 

 

 

Kommentare der TeilnehmerInnen

• „Das YWC Camp ist sehr gut!“

• „Das Camp war schön, weil ich jetzt eine Menge Dinge weiß, die ich vorher nicht wusste.“

• „Es war sehr interessant, auch wenn wir immer spät ins Bett gegangen sind.“

·  „Ich mochte das Camp, weil ich die ganze Zeit lächelnde Gesichter sah, was zeigt, dass wir geliebt werden.“

·  „Das Camp ist sehr gut. Die ModeratorInnen sind zugänglich und freundlich.“

• „Ich habe viele Dinge gelernt, von denen ich nichts gewusst habe, wie sexuelle Zustimmung.“

• „Ich kann nur sagen, ich danke YWC wirklich, denn wenn ich nicht unter dieser Gruppe gewesen wäre, hätte ich diese wichtigen Informationen nicht bekommen.“

• „Bevor ich hierherkam, wusste ich nicht, wie ich meine Gefühle ausdrücken kann, aber ich weiß jetzt viel. Ich war hoffnungslos für meine Zukunft, jetzt bin ich ein Licht im Land.“

• „Ich habe es genossen. Es machte Spaß und wir haben viel gelernt.“


 

 

• „Es ist sehr wichtig, im Camp zu sein, weil ich viel Wissen gewonnen habe.“

• „Ich habe gelernt, dass Krankheiten wie STIs (sexuell übertragbare Erkrankungen) sehr gefährlich sind.“

·  „Die Betreuer von Help Lesotho Angestellten stellten sicher, dass wir uns willkommen fühlten. In den Schlafzimmern war es gemütlich und das Essen war sehr gut.“


 

 

• „Das Camp hat mein Leben verändert.“

• „Es war in der Tat sehr angenehm und motivierend, es half mir, emotional und körperlich zu wachsen.“

• „Das Camp ist sinnvoll für mich, weil ich in jeder Trainingseinheit mehr Wissen sammle.“

·  „Ich mochte die Tatsache, dass es keine Trennung zwischen Mann und Frau gab, also habe ich gelernt, dass jeder etwas tun kann.“

• „Das Camp hat mich von der Dunkelheit zum Licht geführt, wie das Leben vor sich geht.“

• „Es war interessant und ich schätze die Art und Weise, wie die Moderatoren mit uns reden und ich sage ihnen, dass sie so bleiben sollen.“

·  „Ich war glücklich seit dem Tag, an dem ich im Camp ankam.“


 

 

 

• „Das Camp ist sehr hilfreich für uns junge Leute, weil es uns hilft und uns in eine bessere Zukunft führt, es hat uns weitere Informationen gegeben, die wir nicht kannten.“

• „Ich habe viel gelernt und schätze es wirklich.“

• „Die Vermittler waren sehr nett und voller Fröhlichkeit.“

• „Das war das fruchtbarste Camp, das ich je hatte.“

• „Ich habe viele Informationen über Dinge gewonnen, die ich nicht wusste, was mich in eine gute Zukunft führt.“

• „Es war großartig für uns, denn es gibt viele Herausforderungen, denen wir Jugendliche gegenüberstehen, die in unserem Leben nicht behandelt werden.“

• „Nur durch dieses Camp habe ich gelernt, was ich jetzt weiß.“

• „Es war gut; ich habe viel gewonnen und mein Leben verändert. Essen, Unterkunft und Übermittlung waren perfekt.“

• „Ich bin glücklich, gelernt und genossen zu haben.“

• „Ich habe gelernt, dass die sexuelle Zustimmung sehr wichtig ist und Vergewaltigung gemeldet werden soll.“

• „Danke Yes we care! e.V. CAMP und Help Lesotho!”

• „Das Yes we care! e.V. Camp erhellte meine Zukunft.“

 

 

Ergebnisse

Aussagen

vorher

nach dem Camp

„Ich weiß, dass HIV während der ersten sexuellen Begegnung einer Person übertragen werden kann.“

59%

88%

„Ich spiele eine Rolle bei der Verhütung von Gewalt gegen Frauen.“

64%

93%

“Ich weiß, wo ich hingehen soll, um in meiner Gemeinde Hilfe zu bekommen.“

85%

97%

„Ich behandle Jungen und Mädchen mit der gleichen Achtung.“

74%

89%

„Ich habe ein geringes Selbstwertgefühl.“

42%

77%

 

Fazit

Die beiden Yes we care! e.V. Camps in 2017 waren ein großer Erfolg. Die ModeratorInnen berichteten, dass sich die TeilnehmerInnen gut benommen und es geschafft haben, viel Spaß zu haben, ohne in Schwierigkeiten zu geraten!


Eine einzigartige Komplikation des diesjährigen Camps trat auf, als mehrere Patenkinder wegen des starken Schneefalles, der die Bergstraße schloss, nicht in der Lage waren, nach Thaba Tseka in ihre Häuser zurückzukehren. Glücklicherweise konnten alle diese Patenkinder bei Verwandten für eine zusätzliche Nacht bleiben, bevor sie die Heimreise am nächsten Tag schafften!


Das übergeordnete Ziel des Camps 2017 war es, die SchülerInnen zu befähigen und zu begeistern, Maßnahmen gegen die HIV-Übertragung zu ergreifen. Angesichts der Tatsache, dass 100% von ihnen berichteten, dass sie das, was sie mit anderen nach den Camps gelernt haben, teilen würden, wurde dieses Ziel erfüllt. Nicht nur, dass die Camps 121 Gymnasiasten mit Wissen über HIV / AIDS und andere Lebenskompetenzen befähigten, sondern auch Hunderte von MitschülerInnen und Familienmitgliedern profitieren von diesen Informationen.


 

 

Help Lesotho schätzt diese Partnerschaft mit Yes we care! e.V.! Es ist wunderbar, die Gelegenheit zu haben, das Leadership Camp Programm mit diesen Pitseng High School SchülerInnnen zu teilen, in der Hoffnung, dass sie jetzt ausgestattet sind, um gesündere Entscheidungen zu treffen und eine bessere Zukunft für sich selbst, ihre Familien und ihre Gemeinschaften zu schaffen.


Help Lesotho dankt für das Senden von 121 YWC Studenten zum Leadership Camp!


Yes we care! e.V. dankt allen PatInnen für ihre Unterstützung, die diese Camps erst möglich gemacht haben!