Geschrieben von Yes we care! e.V.
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Yes we care! e.V. Patenschaftsprogramm
Versorgung mit Sehhilfen


Seit Beginn unseres Yes we care! e.V.-Patenschaftsprogramms haben immer wieder Schüler/innen bei Befragungen über Augenprobleme geklagt. Es ist sehr schwierig, diese abklären zu lassen, da es in der Umgebung von Pitseng weder einen Augenarzt noch einen Optiker gibt. Dennoch wurden drei der Schüler/innen in unserem Programm mit Sehhilfen versorgt. Dies war sehr aufwändig und kostspielig.

 



Jetzt konnte Yes we care! e.V. die Optiker-Firma “Spec Savers” dazu gewinnen, alle 18 von Yes we care! e.V. gesponserten Schüler/innen, die in ihrem letzten Bericht Augenprobleme angegeben hatten, kostenlos direkt an der Pitseng High School zu untersuchen.


Am 30. Mai 2014 wurden an der Pitseng High School diese Augen-Untersuchungen durchgeführt.


Eine Optometrie-Studentin im dritten Universitätsjahr an der südafrikanischen Universität Freistaat, Frau Elsje Swanepoel, führte die Augen-Untersuchungen unter Supervision durch.

 


 
Folgende Test wurden durchgeführt:
-    Basis-Fallgeschichten
-    Visuelle Anpassung in Ferne und Nähe
-    Test mit einem verdecktem Auge in Ferne und Nähe
-    Naher Konvergenzpunkt {NPC)
-    Ophthalmoskopie

 


 
Es ergaben sich folgende Ergebnisse: Das größte Problem waren juckende, tränende Augen. Diese sind eine Folge der trockenen Umgebung und des Pollenfluges sowie verschiedener anderer Faktoren. Frau Swanepoel machte folgende Empfehlung: Spersallerge Augentropfen sollten dreimal täglich angewendet werden. 12 der 18 Schüler/innen, die über Augenprobleme geklagt hatten, brauchen diese Augentropfen.

 



Yes we care! e.V. hatte bereits im April 2014 bei einem Besuch der Pitseng High School  verschiedene Augentropfen für die betroffenen Schüler/innen mitgebracht, sowie Sonnenbrillen mit UV-Schutz für diejenigen, die über Lichtempfindlichkeit geklagt hatten.

Weiterhin wurden bei 4 der 18 Schüler/innen Sehfehler festgestellt, die der Korrektur durch eine Sehhilfe bedürfen. Diese sollten durch einen Optiker weiterbehandelt und versorgt werden.


Nachdem die Firma Spec Savers den Bericht von Frau Swanepoel erhalten hat, wartet Yes we care! e.V. jetzt auf einen Vorschlag, wie weiter verfahren werden kann. Wir sind der Firma sehr dankbar für die bisherige Unterstützung, die uns große Kosten und Aufwand erspart hat. Es wäre natürlich wunderbar, falls wir auch die Sehhilfen kostenlos erhalten sollten, andernfalls werden die sie von den Patenschaftsgebühren finanzieren.